Was ist HOT?

Zu den Grundlagen unserer Existenz gehören das Element Sauerstoff und Sonnenlicht.

Die Pflanze kann die Energie unmittelbar aus dem Sonnenlicht aufnehmen. Die Farbstoffträger des roten Blutkörperchens (das Haemoglobin) im tierischen und menschlichen Blut benötigt jedoch ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge von 253,7 nm (nm = Nanometer = ein millionstel Millimeter = ein milliardstel Meter), um aktiven Sauerstoff bilden zu können, damit eine photobiologische Sauerstoffanlagerung (Oxidation) ermöglicht wird. Durch eine erleichterte Oxidation wird zugleich der notwendige Ausgleich, nämlich eine Aktivierung antioxidativer Enzyme angeregt.

Der hochzivilisierte Mensch von heute wird durch die Belastung mit Umweltgiften, Reizüberflutung, Bewegungsarmut, Über- und Fehlernährung geschädigt. Ein chronischer Mangel an Sauerstoff schädigt alle Zellen, besonders die empfindlichen Organzellen.

Die Herz- und Kreislauferkrankungen stehen bei chronischen Krankheiten und Todesfällen an erster Stelle.

Die Haematogene Oxidationstherapie HOT ist eine nichtgiftige, das heißt unschädliche, biologische Therapiemethode, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, der Zellatmung und der Sauerstoffverwertung in schlecht durchbluteten Gewebeabschnitten führt. Sie ist eine Stimulations- und Anregungstherapie, die beim chronisch kranken und belasteten Gewebe wichtige biochemische Prozesse in Gang setzt und dabei zusätzlich sowohl molekularen Sauerstoff als auch energetisches Potential zur Verfügung stellt. Durch die HOT können häufig Medikamente eingespart werden.

Welche Erkrankungen eignen sich nun besonders für die Behandlung mit der Haematogenen Oxidationstherapie?

  • Periphere Durchblutungsstörungen
  • Hirndurchblutungsstörungen, Migräne
  • Störungen der Blutzellzusammensetzung
  • Angina pectoris (Herzkranzgefäßverengung)
  • Bluthochdruck
  • Krebsvorbeugung
  • Augenerkrankungen
  • Lebererkrankungen
  • Magen-Darm-Krankheiten, Mykosen
  • Lungenerkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Erkrankungen des Skelettsystems
  • Hautkrankheiten
  • Alterskrankheiten
  • Biol. Krebsbehandlung

Überall dort wo in Ihrem Organismus aufgrund von Abnutzungserscheinungen oder Durchblutungsstörungen die Zellatmung nicht mehr genügend gewährleistet ist, z. B. beim Raucherbein, bei der Herzkranzarterienverengung, auch bei Thrombosen u.a., kann diese Behandlungsmethode erfolgreich eingesetzt werden.

Aber sie ist auch eine unterstützende Begleittherapie bei allen chronischen entzündlichen und chronisch degenerativen Krankheitsbildern. Bei chronischen Organschäden (z.B. der Leber, der Niere oder der Gelenke), bei Abwehrschwäche (z.B. Mykosen, Polyarthritis) lassen sich die Beschwerden durch die besonderen biodynamischen Eigenschaften dieser Therapie wirkungsvoll nachhaltig bessern oder heilen.

Diese Behandlungsmethode ist auch in der Lage, als vorbeugende Maßnahme zu wirken und den Patienten vor Stoffwechselerkrankungen, Herzinfarkt, Krebs, usw. zu bewahren. Besonders Fettstoffwechselstörungen, wie Gicht, aber auch Verschleißerscheinungen der großen Gelenke sprechen auf diese Behandlung an.

Im Mittelpunkt steht dabei immer die Verbesserung der örtlichen Durchblutung durch eine Herabsetzung der Gerinnungsfähigkeit, die Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes und damit auch der Thromboseneigung.

Die zusätzliche Energiezufuhr bewirkt im Blut des Menschen eine vermehrte Bereitstellung von Sauerstoff und führt zu einer Biosynthese von gefäßerweiternden , antiallergisch wirkenden, das Abwehrsystem anregenden, thrombosehemmenden Substanzen.

Wie wird diese Therapie durchgeführt?

Wenn der Arzt nach Erhebung der Vorgeschichte und gründlicher Untersuchung feststellt, dass eine HOT angewandt werden soll, wird ca. 50-80 ml Blut abgenommen. Dieses Blut wird in ungerinnbaren Zustand gebracht und in einer speziellen Apparatur mit Licht des UVC-Spektrums (UV = Ultraviolett) bei einer bestimmten Frequenz bestrahlt. Dabei laufen wichtige biochemische Prozesse im Blut ab. Das Blut wird entweder in die Vene oder in den Muskel (oder kombiniert) wieder zurückgespritzt.

Dieses behandelte Blut wirkt nun wie eine körpereigene Substanz auf die bestehenden Krankheits- bzw. Verschleißerscheinungen ein. In Kürze wird eine Stärkung des Abwehr- (Immun-) systems, eine Steigerung des subjektiven Wohlbefindens, des Konzentrations- und Denkvermögens erreicht.

Diese Behandlung dauert ca. 35-40 Minuten und sollte zunächst 4-8 mal durchgeführt werden. Es vollzieht sich schrittweise in dem Stoffwechsel eine Verbesserung der Gefäßdurchblutung in erkrankten Gewebsbezirken.

Bei Tausenden von Behandlungen sind bei kritischer Prüfung keine ernsthaften Nebenwirkungen aufgetreten.

Wenn es möglich ist, im Anschluss an die Behandlung zu Hause einige Stunden zu ruhen, wird die Wirkung intensiver sein. Eine Weiterbehandlung in immer größeren zeitlichen Abständen (alle 4-8 Wochen) ist empfehlenswert, damit die gebildeten körpereigenen Stoffe weiterhin heilend und vorbeugend wirken können.

Was sollten Sie bei der Durchführung dieser Therapie beachten?

Halten Sie sich genau an die von Ihrem Arzt gegebenen Hinweise, wie z.B. Rauchverbot, Diätanweisung usw. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wann und welche Medikamente Sie einnehmen und in den letzten acht Wochen genommen haben. Dazu gehören auch sog. Stärkungsmittel oder einfache Kopfschmerztabletten. In diesen Medikamenten könnten Stoffe enthalten sein, die die Wirkung dieser Behandlung mindern, ja sogar blockieren können, z.B. Vitamin E und A, Acetylsalicylsäure (das in den meisten Schmerzmitteln enthalten ist), sowie Cortison.

Da es sich bei der HOT um eine natürliche, biologische Therapiemethode handelt, ist es wichtig, dass alle Erscheinungen bis zum nächsten Arztbesuch registriert werden, z.B. Schlafdauer, Schlaftiefe, die Wasserausscheidung, persönliches Leistungsverhalten, Menstruationsblutungen, Hungergefühl, Wärmegefühl in den Beinen und Armen, sowie die Veränderungen spezifischer Beschwerden.

Es ist empfehlenswert nach der Behandlung viel (ca. 2 Liter) Flüssigkeit zu trinken, da durch die Behandlung eine starke Stoffwechselanregung erfolgt.

Patienten mit dem sog. Raucherbein, auch "Schaufensterkrankheit" genannt, ist zu raten, täglich im gleichen Tempo eine persönliche "Teststrecke" zu gehen und sich dann aufzuschreiben, um wie viel Schritte die Gehleistung täglich zunimmt.

Die HOT ist die kausale Behandlung der peripheren, arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen.

Die Internationale Ärztliche Arbeitsgemeinschaft (IÄA) für HOT wird die Ergebnisse auswerten. 

  • Das Gerätesystem ist die Weiterentwicklung der erfolgreichen klassischen HOT nach Wehrli, transparent und risikofrei.
  • Standgerät mit rollbarem Gerätewagen oder Tischgerät.
  • Beide Geräteeinheiten als Gerätekombination mit eingebauten Netzteil, Aufschäumeinheit mit UV-C-Strahler, Sauerstoffflasche.
  • Ausschließlich Verwendung von Einwegmaterialien (auch Quarzschutzglas).
  • Ausbaufähig für die SMT oder Sauerstoff-Beatmungssystem für die Notfallsituation.

Methodik:

  • Ansaugen des Blutes durch eine Vakuumflasche über ein Transfusionsbesteck.
  • Ungerinnbarmachung durch Zugabe von Natrium-Citrat
  • Tropfenweise Aufschäumung des Blutes in Verbindung mit medizinischem Sauerstoff im HOT-Aufschäumgefäß, um eine möglichst große Oberfläche der Blutblasen zu erreichen
  • Bestrahlung am quarzgeschützten UV-C-Strahler (253,7 nm)
  • Danach drucklose Reinfusion über ein Transfusionsbesteck, mit Blutfilter

Anwendungsbereiche:

  • Mikrozirkulation
  • Immunstimulation
  • Rekonvaleszenz / Prophylaxe

HOT - Geräte